Das Schicksal der Galgos in Spanien

 

Ich schaffe es natürlich nicht das unermessliche Leid der Windhunde in Spanien wider zu geben. Ebenso erspare ich Ihnen die entsetzlichen Bilder dazu... Da es aber so unfassbar grausam ist, muss darüber informiert und aufgeklärt werden.

Spanien verfügt über ein Tierschutzgesetz, das aber nicht wirklich umgesetzt wird!  

Es geht so ziemlich allen Tieren schlecht. Die "Spanier" haben offensichtlich an ihrer Tradition, Tiere zu quälen, eine riesige Freude. Hunde sind im allgemeinen nichts wert, werden gequält, barbarisch zu Tode gefoltert, zum Spaß.

Am aller schlimmsten trifft es die Hunde der Jäger, die Galgo Espanol

auch ihre Jagdhunde, die Podencos, und Greyhounds der Rennbahnen

 

In einer spanischen Zeitschrift wird berichtet das die Zahl der getöteten oder abgegebenen Hunde momentan (Ende Januar/Anfang Februar 2007) ihren spektakulären Höhepunkt erreicht- allein 25000 in Andalusien und geschätzte 100000 in ganz Spanien, was mit dem Ende der Jagdsaison zusammenhängt. Und die Schätzungen sind eher das untere Ende dessen, was passiert.

Hunde, die nicht mehr den gewünschten Erfolg bringen, und dadurch die Ehre der Jäger beschmutzen, werden "entsorgt". Um ihre Ehre wieder aufzupolieren, barbarisch umgebracht, entsetzlich grausam zu Tode gequält! Nicht etwa kurz und schmerzlos, sondern qualvoll, langsam (!!!) grausam und unvorstellbar bestialisch. Nicht selten zelebrieren sie die "Entsorgung", oft in regelrechter Volksfestmanier, mit Jubel und Beifall.

.

                                                                                                                                              Galgos werden erschossen, angeschossen, gesteinigt, ertränkt, erschlagen, erstickt, verbrannt, aufgeschlitzt, lebendig begraben, am Auto zu Tode geschleift, angebunden bis sie verhungern... der bestialischen Fantasie sind offensichtlich keine Grenzen gesetzt...

Sie werden massenweise in dünnen Drahtschlingen an Bäumen aufgehangen, so das sie gerade noch mit den Hinterbeinen den Boden berühren, weils so langsamer geht... sie lange und unvorstellbar grausam mit dem Erstickungstod kämpfen.

 Pflöcke werden ihnen in die Mäuler geschlagen, damit sie nicht mehr fressen können und jämmerlich zugrunde gehen.

In Perreras, das sind Tötungsstationen, Hunde-KZ´s, langsam und entsetzlich grausam umgebracht. Während ihrem Aufenthalt in den Todeszellen bekommen oft keinerlei Fressen oder Wasser...

Eine ganze Rasse, der spanische Windhund - der Galgo, wird so in Spanien bestialisch gefoltert, Zehntausende pro Jahr!

Bei Jagdsaison-Ende sind die Tötungsstationen überfüllt von Galgos !

 Galgos, die sich überhaupt nicht wehren!!!!

Sie sind SEHR menschenbezogen, kennen in der Regel keine Aggression!

 

 

*

 

Aus diesem Hunde-KZ, der Perrera von Malaga, habe ich meinen Sultan gerettet.

Habe Wochen lang jeden Tag um sein Leben gebangt, unzählige Tränen vergossen, aus Angst er könnte dran sein... Und wahrlich, es wurden schon willkürlich Hunde umgebracht, die sogar reserviert und bezahlt waren.

 

Tötungsstation, von Malaga.

Spanien ist übersäät mit Tötungsstationen!

 

Inzwischen gibt es meines Wissens die Möglichkeit nicht mehr, Hunde in dieser Tötungsstation abgebildet zu sehen und zu retten. Eben weil bereits reservierte umgebracht wurden und das natürlich einen riesigen Ärger mit den künftigen Besitzern gab, hat man diese Möglichkeit Hunde zu retten einfach versperrt.

Ein benachbartes Tierheim holt, wenn sie einen freien Platz haben Hunde aus der Perrera (Tötungsstation) um sie für eine Vermittlung zu retten. Es liegt auf der Hand, das nur schnell vermittelbare Hunde gerettet werden... Z.B. Galgos und Podencos haben da wohl so gut wie gar keine Chance mehr...

Mein Sultan in der Tötungsstation von Malaga - August 2005

 

Die Hunde sind in der Regel 1 bis 3 Jahre alt!

Galgos haben in Spanien so gut wie keine Chance in liebe Hände vermittelt zu werden, weil Galgos in Spanien reine Nutztiere sind, die aus purer Profitsucht massenweise vermehrt und gehalten werden. Selbst Tierheime, in denen sie im besten Fall landen sind so überfüllt, das diese sehr schwer vermittelbaren Hunde dort auch oft eingeschläfert werden.

In Spanien stehen Galgos an aller erster Stelle als meist gestohlenes "Objekt". Sie werden auch aus Tierheimen gestohlen! 

Galgos haben deswegen nur eine Chance, wenn sie ins Ausland vermittelt werden. In Privathaushalte nach Deutschland, Holland, die Schweiz usw. Dieses Glück haben auch einige, aber eben nur wenige. Zehntausende Galgos werden jährlich in Spanien bestialisch zu Tode gefoltert, in einem der beliebtesten Urlaubsländer.

Ebenso bestialisch wird mit Greyhounds und Podencos umgegangen. Windhunde sind, wie gesagt, reine Nutztiere, sie sind ein Wirtschaftsfaktor.

Galgos leben nicht etwa, wie hier, in Haushalten. Sie werden in großen Rudeln unter grauenhaftesten Umständen gehalten, viel zu oft eng eingepfercht in Verschlägen und Winkeln, nur notdürftig versorgt. Müssen z.T. den ganzen Tag der sengenden Sonne ausgesetzt, in viel zu engen Käfigen verbringen oder in Erdlöchern gepfercht. Tagelang bekommen sie kein Futter, um ihren Hetztrieb anzuheizen. Viele überleben schon diese grauenhafte Haltung nicht. Auch als Junghunde werden sie grausam auf die Jagd vorbereitet.

Der bestialischen Fantasie, auch noch im Namen der Ehre, sind offensichtlich keine Grenzen gesetzt.

Eigentlich stolze und wunderschöne Hunde, ein einziges, ausgemerkeltes Jammerbild.

Angst pur!

Jegliche Würde aus dem Leib geprügelt! Nichts als ein kleiner Betonverschlag voller Scheisse!

Das sind Todeszellen!

Der dunkle Hund, der sich vor Angst völlig entstellt und verkrampft hinter dem Vorsprung versucht zu verstecken, ist meine Aimee!

Der helle Hund wurde umgebracht!!!

 

Der schwarze Rüde in der Todeszelle ist Jaguar.

Als wir ihn, zusammen mit Aimee, heraus holten, war er nur dürr, die Knochen standen hervor, der Körper voller eitriger Wunden...!

 

Da wir LEIDER nur zwei retten konnten sind die anderen beiden Galgos auch getötet worden. 

 

Tötungsstation Badajoz und Malaga sind bei weitem nicht die einzigen! Es gibt überall diese KZ´s, in denen oft sogar regelmäßig, jede Woche Hunde und Katzen bestialisch getötet werden!

Auch alle denkbaren Rassehunde werden da umgebacht, Welpen, alles was die "Besitzer" dort abliefern oder über den Zaun schmeißen. Alles was Tierfänger überall einsammeln! Wenn Ihr Hund beim Spanienurlaub stiften geht, kanns ihm auch passieren das er dort landet. Selbst wenn Sie Ihren Hund, wie es schon passiert ist, für paar tage in einer Perrera zur Pension (sind auch pensionen) abgeben, kann er getötet werden. 

Wenn sie mehr wissen wollen, das Internet bietet reichlich Seiten darüber. Aber Vorsicht, so manche Bilder könnten sie Ihr Leben lang "verfolgen". Man kann auch nachlesen WIE sie getötet werden, wie unvorstellbar barbarisch und qualvoll...

*

Wie kann man helfen?

Es gibt einige Möglichkeiten, sie jeweils auf den Seiten der Tierschutzorganisationen genannt werden. 

Unter "ZUhause gesucht" stelle ich einige Organisationen vor, die meistens auch Hilfe für Galgos in Not suchen. 

Ebenso Haben sie da auch Gelegenheit sich über diese Rasse und ihr Wesen zu informieren, womöglich finden Sie Gefallen an diesem wunderbaren Hund und wollen sogar selbst einen oder zwei adoptieren. Dazu ein ganz wichtiger rat von mir: Das WESEN muss ihnen wirklich gefallen, damit werden sie entweder super glücklich oder sie mögen es einfach nicht. Dazwischen gibt es beim Windhund nichts, wenn sie wirklich glücklich mit ihm leben wollen. Sie müssen aber nicht selbst einen Galgo aufnehmen um helfen zu können, es gibt genug Möglichkeiten, die nicht mal "weh tun".

Nur als Beispiel:

Kostet so wenig...

Patenschaften Mit einem kleinen monatlichen Betrag, manchmal schon ab 5 Euro, können sie ein Tierheim unterstützen einen von ihnen gewählten Hund zu versorgen und oft sogar damit ermöglichen, das er am Leben bleiben kann.

 

Kostet gar nichts, kann jeder...

Flugpaten Wenn sie einen Urlaub in einem südlichen Land planen, informieren Sie sich über eine Flugpatenschaft. Das ist so einfach!!!!!! Die Organisationen benötigen lediglich Ihre Reisedaten usw. Sie organisieren alles! Sie gehen keinerlei Risiko ein, brauchen nur die Reisepapiere für einen oder mehrere Hunde während des Fluges mitzunehmen. Sie haben keinerlei Kosten! Auch dazu finden sie auf o.g. Seite einen Link. Helfen sie den Organisationen Tiere, auf die bereits ein Zuhause in Deutschland wartet, als Flugpate die Chance zu geben auszufliegen. Erzählen sie ihren bekannten oder Kollegen von dieser einfachen Möglichkeit helfen zu können. Das kann jeder!

*

So grausam geht man nicht nur in Spanien mit Windhunden um. 

Gleichen Horror mit Massentötungen gibt es überall, wo Windhunde professionell zum Rennen oder zur Jagd eingesetzt werden!

*

Aussage einer deutschen Windhundzüchterin mir gegenüber:

"Ich kann dieses Gejammer einfach nicht mehr hören" ... schaut weg und züchtet munter weiter und tat gar nichts für diese hilflosen Tiere, außer schlimmste Stimmung gegen ausländische Hunde machen. Dabei züchtet sie selbst mit Hunden, die sie aus dem Ausland holte ...

Inzwischen kenne ich viele deutsche Hundezüchter, die ganz anderer Meinung sind! Die sogar diese Tiere nicht nur bedauern, sondern wirklich etwas tun unf aktiv helfen oder Tierschutzorganisationen unterstützen.

 

*

Wie der Mensch in seiner Vollendung das edelste aller Geschöpfe ist, so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das schlimmste von allen.

Aristoteles

(-384-322, griech. Philosoph, Schüler des Plato)

*  *

 

  Hitmaster.de - Kostenlose Counter und Statistik