Interessantes über Windhunde

allgemein

Windhunde sind die einzigen Hunde, die per Auge, also auf Sicht hetzen. Ihr Auge ist leistungsstärker als die Nase Windhunde haben wesentlich größere Organe, wie Lunge und Herz, als andere Hunde. Greyhounds haben sogar ein anderes Blutbild als andere Hunde.
Windhunde sind absolute Spezialisten, der schnellste, der Greyhound schafft ca. 70 km/h Windhunde haben eine wesentlich biegsamere Wirbelsäule als andere Hunde
Windhunde fühlen sich in der Regel im Rudel am wohlsten

 

Es gibt unter Windhunden die super schnellen Sprinter und die Langstreckenspezialisten die kein so extrem hohes Tempo laufen, dafür enorm ausdauernd.
Je nach Rasse, die durch die Ursprungsregionen geprägt worden sind, unterscheiden sie sich im Wesen erheblich

 

Windhunde kann man nicht besitzen, sie unterwerfen sich dem Besitzer nicht, bei guter Bindung entsteht eine Art Partnerschaftsebene
Super schnelle Sprinter muss man vor einem Rennen warm laufen lassen um Muskelreißen zu vermeiden

 

Beim Starten eines schnellen Pferdes und eines schnellen Windhundes ist der Windhund auf 100 m der Schnellere
Schnelle Windhunde können beim Hetzen von ca. 3 x 300 m, unterbrochen durch ausreichende Pausen, 1 bis 2 Liter Körpergewicht verlieren

 

Manche Windhundrassen sind seit Jahrtausenden von Wesen und Erscheinung absolut unverändert
Windhunde können bis zu 20 x mehr Startkraft entwickeln, als z.B. ein Schäferhund 

 

Windhunde liegen von Natur aus gern erhöht und weich, weil sie "Augentiere" sind.
Windhunde haben von Natur aus im Vergleich zu allen anderen Hunden einen erheblich geringeren Körperfettanteil zugunsten der Muskelmasse

 

Windhunde "hören und sehen" beim Hetzen nichts, sie fixieren ausschließlich ihr Hetzobjekt. 
Windhunde erreichen bereits wenige Meter nach dem Start ihre Höchstgeschwindigkeit

 

  Windhunde haben so gut wie keinen Körpergeruch
Windhunde sind nicht domestiziert, sie sind laut einer Forscherin eher wie eine Mischung aus Wildhund und Katze

 

Windhunde haben eine "Art Kompass" im Kopf, wenn sie sich doch mal "selbständig" machen, kommen sie immer an den Ausgangspunkt zurück, wo sie ihren Menschen zu letzt gesehen haben.
Der König der Windhunde, der Greyhound, ist das zweit schnellste Säugetier der Welt

 

Windhunde in einem "Intelligenztest" mit anderen Hunden zu vergleichen ist mit Verlaub Blödsinn. Windhunde sind absolute Spezialisten, ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten beherrschen andere Hunde nicht, sie sind zu verschieden. 
Wenn Windhunde mit anderen Hunden in Konfliktsituationen geraten, rennen sie nicht immer davon, obwohl sie es leicht könnten. Sie sind Hetztiere und keine Fluchttiere

 

Manche Windhunde können durchaus Zäune von 2 m Höhe überspringen, sowohl kleine als auch große Windhunde
Jüngere Windhundrassen sind in der Regel Kreuzungen von alten Windhundrassen

 

In Spanien ist der Windhund das meist gestohlene "Objekt"
Windhunde sind vom Wesen hoch sensibel, körperlich jedoch wesentlich robuster als man glaubt

 

Einen Windhund kann man nicht zum Kadavergehorsam erziehen, bei guter Bindung und in erfahrenen Händen ist er auf sanfte Weise aber gut erziehbar
Windhunde ziehen sich bei grober Behandlung oder falscher Behandlung wenn man sie nicht versteht in sich  zurück, können "bockig" oder krank werden

 

Windhunde zeigen in der Regel nur ihrem Menschen ihr tieferes Wesen, sind oft Fremden gegenüber "unnahbar" oder zeigen sich desinteressiert
Windhunde werden nicht bewusst "dünn" gehalten, ein gesunder Windhund wird von seinen natürlichen Anlagen her nicht dick

 

Windhunden muss man den Hetztrieb nicht antrainieren, er ist ihnen angeboren, ist ihre Bestimmung, ihr Lebenszweck
Windhunde hetzen nicht aus Hunger

 

Des Windhundes Seele will laufen ...
Manche Windhundrassen verfügen nicht über einen Wach- oder Schutztrieb

 

Bei glatthaarigen Windhunden scheiden sich die Geister, es gibt nur absolute  Begeisterung oder völlige Ablehnung
Galgos (spanische Windhunde) können sich in Wesen und Aussehen vom Galgo Espanol (reinrassig gezüchtet!) sehr unterscheiden, da beim Galgo kein Wert auf Reinrassigkeit gelegt wird, sondern nur auf seine Jagdeigenschaften. "Galgo" heißt in Spanien Windhund, Galgos zeigen sehr oft Einkreuzungen vom Greyhound, Jagdhunden und Podencos. Entsprechend unterschiedlich sind sie im Wesen.

 

Windhunde können Nichtwindhunden gegenüber durchaus rassistisch sein, z.B. bei dt. Schäferhunden. Sie sind im Wesen extrem verschieden, scheinen sich oft im Sinne des Wortes nicht zu verstehen. Daher werden Windhunde auffallend oft von Schäferhunden gebissen.
Wenn zwei fremde Windhunde zum ersten mal miteinander hetzen (z.B. Cursing) übernimmt einer sofort das Zutreiben und einer das direkte Hetzen

 

Windhunde in der freien Natur hetzen zu lassen ist  verboten!
Bei Begegnung mit sehr kleinen Hunden ist Vorsicht geboten. In plötzlichen Situationen kann nicht ausgeschlossen werden, das durch "Kleintiere" der Hetztrieb ausgelöst wird

 

Windhunde nie an der Leine Ziehen, sie schalten sofort auf Stur
Einen Windhund sollte man sich niemals wegen seiner eleganten Erscheinung anschaffen, sondern NUR wenn man das spezielle Wesen liebt, sonst werden weder der Hund, noch der Mensch glücklich

 

Es kann sehr gefährlich werden einen Windhund an einer langen Flexleine zu führen, da er bei einem plötzlichen Start Raum genug hat um auf eine extrem hohe Geschwindigkeit zu kommen, was zu schlimmsten Unfällen für Hund und Mensch führt.
Windhunde sind im Haus sehr ruhig, eher wie Katzen, im Freien das krasse Gegenteil

 

Windhunde bellen in der Regel sehr wenig
Windhunde an der Leine niemals ins Rennen kommen lassen, auch nicht nur ein paar Schritte, Sie haben Null Chance ihn zu halten, er schleift Sie hinterher!

 

Nach einem Rennen den Windhund sofort angeleint weiter führen, damit er langsam in normale Pulsbereiche kommt. Reichlich Wasser geben und gehaltvolles Futter.
Windhunde laufen in der Regel nie durch eine Pfütze, sondern drum herum

 

Der extremste Windhund, der Azawakh, wird in seiner ursprünglichen afrikanischen Heimat vorrangig als Hütehund für Ziegenherden und als  Wach- und Schutzhund eingesetzt
Windhunde sabbern nicht 

 

Beim Windhund bleibt es neben der Wasserschüssel trocken
Windhunde apportieren nicht

 

Windhunde spielen rein jagdorientiert, Hetzen, Fangen...
Windhunde sind für Zwingerhaltung absolut ungeeignet, sie brauchen eine sehr enge  Bindung zu ihrem Menschen

 

Windhunde waren ursprünglich die Fleischbeschaffer ihrer Familien
Windhunde haben keine Unterwolle Windhunde kommen aus jedem Halsband, egal ober schmal oder ein extrem breites "Windhundhalsband". Hals und Kopf verlaufen zur Schauze hin spitz, der Hals ist kräftiger als der Kopf, die verdickte Stelle am Ohr kann auch kein Halsband stoppen, weil es weicher Knorpel ist.
       
Die Sprinter unter den Windhunden brauchen nicht mehr Auslauf wie andere größere, bewegungsfreudige Hunde auch. Aber sie sollten regelmäßig Gelegenheit bekommen sich mit ihren "Heißen Runden" auspowern zu können. Windhunde ordnen sich auch bei gutem Gehorsam nicht unter, sie sind "auf gleicher Augenhöhe", eher partnerschaftlich 
       
Windhunde rennen nicht Stunden lang, die "Heißen Runden" zum Auspowern dauern nur wenige Minuten Windhunde haben praktisch keinen Körpergeruch 
       

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